Canon Druckerpatronen
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Canon Tintenpatronen: Druckkopf, Vorrat, Farbcode
Für Ihren Canon Tintenstrahler zählt bei der Patronenwahl vor allem eines: wie der Druckkopf aufgebaut ist und wie oft Sie tatsächlich drucken.
Druckkopf: in der Patrone oder fest im Gerät – das hängt vom System ab
Anders als bei manchen anderen Herstellern gibt es bei Canon nicht die eine Antwort: Ob der Druckkopf in der Patrone sitzt oder fest im Drucker verbaut ist, hängt vom Patronensystem Ihres Geräts ab – bei den einfachen Zweifarb-Modellen anders als bei den mehrteiligen PGI-/CLI-Systemen. Das entscheidet direkt mit, wie Sie mit seltenem Druckaufkommen umgehen sollten; Details dazu weiter unten im Abschnitt zum Druckkopf-Unterschied.
Kleine Patrone statt großem Vorrat
Weil Tinte mit der Zeit eintrocknet, ist bei geringem Druckaufkommen eine Standardpatrone oft die klügere Wahl gegenüber der XL-Variante – auch wenn die XL rechnerisch günstiger pro Seite ist. Eine halbleere Patrone, die eintrocknet, bevor sie aufgebraucht ist, hat am Ende nichts gespart.
Wann ein Multipack Sinn hat
Drucken Sie regelmäßig in Farbe – Fotos, Diagramme, bunte Arbeitsblätter – gleichen sich Schwarz und Farbe meist im Verbrauch an, ein Multipack ist dann praktisch. Drucken Sie überwiegend Text, bestellen Sie Schwarz einzeln nach und die Farbpatrone erst, wenn sie wirklich leer meldet.
Farbe am Kürzel erkennen
Bei einzeln kaufbaren Farben (PGI-/CLI-Serie) folgt auf die Nummer ein Farbcode: BK für Schwarz, C für Cyan, M für Magenta, Y für Gelb, bei manchen Fotodruckern zusätzlich GY für Grau. Bestellen Sie also nicht nur „CLI-571", sondern die passende Variante, zum Beispiel CLI-571C für Cyan – die Nummer allein reicht nicht.
Wo Sie den Tintencode finden
- Auf der Patrone, an der Seite oder Unterseite aufgedruckt, z. B. „CLI-581XL".
- Auf der Verpackung, als Rückfallebene.
- Über die Treiber-Software am PC oder – bei vernetzten Geräten – über die im Browser aufgerufene Druckerseite: Beide zeigen Füllstand und exakte Bestellnummer je Farbe.
Bei den Zweifarb-Modellen mit PG-/CL-Patronen reicht der Blick auf zwei statt fünf oder sechs Nummern – einfacher zu merken, wenn Sie nur gelegentlich nachbestellen.
PG/CL oder PGI/CLI – der Druckkopf-Unterschied, der die Pflege beeinflusst
Bei den einfachen Zweifarb-Modellen (PG-…/CL-…, oft in kleineren PIXMA-Einstiegsgeräten) sitzt die Druckdüse tatsächlich in der Patrone selbst – mit jeder neuen Patrone erhalten Sie also automatisch auch eine frische Düse für diese Farbe. Bei den mehrteiligen PGI-/CLI-Systemen mit fünf oder sechs einzelnen Farbpatronen ist der Druckkopf dagegen eine eigene, fest verbaute Einheit, unabhängig von den Patronen – ein Patronenwechsel erneuert hier nichts am Druckkopf. Welches Prinzip Ihr Gerät verwendet, erkennen Sie an der Zahl der Patronenschächte: zwei oder drei Schächte sprechen für integrierte Düsen, vier bis sechs für einen fest verbauten Kopf.
Bei einem fest verbauten Druckkopf ist regelmäßige Pflege wichtiger als bei integrierten Düsen, weil ein Patronenwechsel die Düsen dort nicht erneuert: Drucken Sie selten, lohnt sich hin und wieder ein Testausdruck oder die Reinigungsfunktion aus dem Druckermenü – so trocknen die Düsen nicht ein, bevor die Patrone überhaupt leer ist.
Original oder Alternativ bei Canon-Tinte
Bei Fotodruckern der Pro-Serie mit zusätzlicher Chroma-Optimizer- oder Grau-Patrone ist die Farbabstimmung zwischen den Patronen aufeinander kalibriert – hier bleibt Original die sicherere Wahl, wenn es auf originalgetreue Fotofarben ankommt.
Für Alltagsdokumente und Schwarz-Weiß-Text ist Alternativ die naheliegende Wahl. Ein Punkt bei Kombipatronen (PG/CL): Da alle Farben in einer Patrone stecken und sich nicht einzeln austauschen lassen, lohnt bei einer Alternativ-Kombipatrone ein etwas genauerer Blick auf das Druckbild in den ersten Seiten – so bemerken Sie Farbabweichungen früh, statt erst nach dem kompletten Verbrauch.